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FACEBOOK ... Datenfalle der NSA !

Facebook - In Deutschland als Datenkrake gehasst, aber dennoch als Kommunikationsplattform geliebt. Was ist Facebook? Es gibt zwei Dinge, die Facebook in den Blickwinkel der Öffentlichkeit rücken müssten. Zum einen wäre da die Installation einer Gesichtserkennungssoftware, worauf ich gleich noch ausführlich zurückkommen werde. Zum anderen ist dort die Teilnahme des Facebook-Leaders Chris R. Hughes, einer der Mitgründer der Plattform, am diesjährigen Bilderberg-Treffen in St. Moritz. Der derzeitige Wert des Unternehmens Facebook beläuft sich Schätzungen zufolge auf ca. 50 Milliarden US-Dollar, der Jahresumsatz wird auf rund 700 Millionen US-Dollar (2009) geschätzt. Für ein 2004 gegründetes Stand-up-Unternehmen ist das ein beträchtlicher Umsatz, der angeblich durch Werbeeinnahmen erwirtschaftet wird. Facebook sammelt. Facebook sammelt alles an Daten und Fakten, was die Nutzer hergeben - egal ob freiwillig oder unfreiwillig. Facebook sammelt sogar Daten, ohne dass die Nutzer wissen, dass diese gesammelt werden. Es wird verknüpft und verbunden, Email-Konten durchforstet, Verbindungen hergestellt. Facebook will gezielt wissen, wer wen kennt. Sociial Network nennt man das im modernen Sprachgebrauch. Nur wer profitiert davon wirklich? Die Nutzer? Der Vorteil für die Nutzer hält sich tatsächlich eher in Grenzen. Es gibt kaum etwas, wo Facebook nicht versucht, Zugriff zu erhalten. Das lässt sich insbesonders an der Freudesuchfunktion über die Durchforstung der Emailkontakte erkennen. Man lässt die Funktion durchlaufen, gibt dabei die Zugangsdaten für das Mailkonto an Facebook weiter, einschließlich Kennwort und Facebook räumt die Kontakte ab und checkt, ob Mailadressen schon als Kontakte gespeichert sind. Nun, dem Facebook-Nutzer erscheint dies als einmaliger, vertretbarer Vorgang. Doch auch zu späteren Zeitpunkten bekommt der Nutzer, dem es kaum auffällt, Leute ais Facebook-Kontakte präsentiert, die nach Einrichtung von Facebook neu dazu kamen. Das hegt dann doch den berechtigten Verdacht, dass sich Facebook auch ohne Wissen und Zustimmung der Emailkonten seiner Nutzer bemächtigt und diese Abfragen regelmäßig durchführt. Und was ist die Folge davon? Wer die Zugangsdaten von Emailkonten besitzt, kann auch an die Inhalte - nicht nur an die Kontakte. Auch Email-Nutzer, die nicht Mitglied von Facebook sind, sind vom Email-Grabbing betroffen, denn auch ihre Email-Adresse landet beim Abgleich bei Facebook und wird dort zugeordnet, gespeichert und vernetzt. Es folgt die übliche Facebook-Frage: "Kennen Sie den ... ??? Ja? Nein? Wenn Ja, laden Sie ihn doch zu Facebook ein ... " und plötzlich weiss Facebook auch über Leute und deren Kontakte Bescheid, die nicht Mitglied von Facebook sind - natürlich ohne Wissen der Betroffenen. Seit Herbst 2010 ist nun eine neue Systemkrake von Facebook online gegangen: die automatische Gesichtserkennung. Stellt jemand ein neues Foto ein, wird/werden die abgebildete(n) Person(en) verglichen, identifiziert, zugeordnet und mit anderen Bildern und Accounts verknüpft. Diese Funktion geschieht seit dem Frühjahr 2011 auch in Deutschland und Europa automatisch und muss manuell abgeschaltet werden. Auch hier ist der tatsächliche Nährwert für die Nutzer eher gering. Bei beiden Beispielen haben jedoch andere ein massives Interesse: Die US-Sicherheitsbehörden und -Geheimdienste. Mit dem Unternehmen Facebook und seiner Technik ist es erstmals möglich, weltweit konkrete und vor allem personalisierte Verbindungen herzustellen. Mit der neuen Gesichtserkennungsfunktion ist es sogar möglich, gesuchte Personen aufzustöbern, wenn man denn staatlicherseits Facebook die Bilderdatenbank von gesuchten Personen zur Verfügung stellt. Hier komme ich erneut auf die diesjährige Bilderberg-Konferenz zurück. Neben Hughes und Google-Chef Eric Schmidt war auch der Direktor des US-Geheimdienstes NSA in St. Moritz. http://www.fr-online.de/politik/spd-trifft-facebook-trifft-nsa/-/1472596/8551702/-/index.html Wie hoch das Interesse der NSA an derartigen Unternehmen ist, zeigt die massive Mitarbeit der NSA an den Betriebssystemen von Microsoft, was Microsoft erstmals beim Erscheinen vom Betriebssystem Vista zugeben musste. Man kann also bereit bei den Betriebssystemen davon ausgehen, dass diese Applikationen enthalten, die es der NSA ermöglichen, Zugriff auf vernetzte Rechner, Server und Systeme zu erhalten. Aber, zurück zu Facebook. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wer Facebook tatsächlich finanziert. Sicherlich, Facebook ist Meister in personalisierter Werbung. Dennoch dürften die Nutzer eher das Social Network als solches benutzen, als dass sie ständig auf die mehr oder weniger dezente Werbung klicken. Kleinvieh macht auch Mist und bei einer halben Milliarde Nutzer fällt sicherlich auch über die Werbung eine Menge ab und setzt man das mit dem geschätzten Jahresumsatz von 700 Millionen US-Dollar (2009) ins Verhältnis, hat Facebook an jedem Mitglied knapp 1,5 US-Dollar (eins komma fünf) verdient. Facebook ist derzeit nicht verpflichtet, seine Umsätze und Einkünfte offenzulegen und tut dies auch nicht. Das dies auch nicht geschieht, daran dürften einige ein erhebliches Interesse haben. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet Facebook Insidern zufolge ein Geschäftsergebnis von zwei Milliarden US-Dollar, was eine knappe Verdreifachung des Umsatzes im Vergleich zu 2009 bedeuten würde. Das mag natürlich auch der Tatsache geschuldet sein, dass eine stetige Erhöhung der Nutzerzahlen erfolgt. Dennoch, neben den Investoren wie PayPal-Gründer Thiel, Microsoft, Goldman-Sachs u.a. dürften auch Gelder aus dem Fond der NSA fliessen, wenn vermutlich auch nicht direkt. Es wird gemunkelt, dass Facebook 2012 an die Börse gebracht wird. Dann müssten diese Daten und das Einkommen offengelegt werden. Die NSA wird man dann dennoch nicht finden, sie wird aber trotzdem da sein, vertreten durch Scheinfirmen oder auch durch ihren Spezi Microsoft.









Quelle Das 99-Protent-Blog



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